Hallo liebe Blogleser,
es ist viel passiert seit meinem letzten Eintrag. Am vielleicht allerwichtigsten: Ich habe nun eine endgültige Projektzusage bekommen.
Die nächsten 11 Monate werde ich also im "Penang Cheshire Home" auf der chinesisch dominierten Insel Penang arbeiten.
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Bei benannter Einrichtung handelt es sich um ein Zentrum für körperlich behinderte Menschen; sowohl Pflege/Wohneinrichtungen als auch eine Werkstatt sowie eine kleine Klinik gehören zum Projekt. http://www.penangcheshirehome.org/
Da ich noch keine Erfahrung mit der Arbeit mit behinderten Menschen habe, war ich anfangs etwas verunsichert. Ich freute mich über die Projektzusage im sozialen Bereich (da ich keine Bereicherung darin sähe, für ein Umwelt - oder Tierprojekt zu arbeiten) und es beruhigte mich, dass zwei weitere Freiwillige im Projekt nebenan arbeiten, aber natürlich war das Arbeitsfeld unerwartet. Zum Glück habe ich mittlerweile Kontakt zu einem deutschen Freiwilligen, der schon jetzt im Penang Cheshire Home tätig ist und mit dem ich das erste halbe Jahr in einer WG direkt auf dem Projektgrundstück wohnen werde. Er hat mir bereits einiges über die Arbeit im Projekt und die Umgebung erzählt, sowie mich in Fragen Gastgeschenke beraten :-) .
Manche werden sich jetzt fragen: WG? Moment mal, er hat doch immer was von einer Gastfamilie erzählt! Stimmt genau. Am Anfang sah es tatsächlich so aus, als wäre die Unterkunft in einer Gastfamilie in der Mehrzahl der Fälle zutreffend. Umso erstaunter war ich, als sich herausstellte, dass ich im Projekt wohnen würde. Das hat Vor -und Nachteile. Schlecht: Man hat anfangs weniger Bezugspersonen, der Kontakt zu Einheimischen wird erschwert, die Erlernung der Sprache(n) ebenso. Gut: Größere Freiheiten und Möglichkeit der selbstständigen Zeitplanung. Abschließend bin ich in Ermangelung von Totschlagargumenten für eine jeweilige Seite zu der Erkenntnis gekommen:
Mach einfach das beste draus!
Diesen Ausspruch ernenne ich zu meinem Jahresmotto - für Projekt, Kollegen, Freunde, Stadt, Flug, Konflikte, ... Ich habe es in der Hand. Man muss die gegebenen Grenzen akzeptieren und versuchen, sich innerhalb dieser möglichst frei zu bewegen - mit einer positiven Lebenseinstellung. Mein Ziel.
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